Abendessen für meine Familie

Meine Eltern und ich leben zwar getrennt, sehen uns aber wenigsten einmal die Woche, meistens am Mittwoch. Dann kommen sie zu mir und ich koche für uns alle. Manchmal schließen sich auch meine Schwestern an und der Freund einer der Beiden.

Mittwoch – ich koche für alle

Diesen vergangenen Mittwoch haben wir Hähnchen im Ofen mit Gemüse gebraten. Normalerweise kommen nur meine Eltern, aber an diesem Abend sind auch Claudia und Susanna dabei gewesen und der Freund von Susanna. Beide Schwestern sind jünger als ich und studieren noch und Susanna ist die Jüngste von allen. Sie hat seit über einem Jahr einen Freund, der so alt wie ich ist und sehr nett. Er lebt in Zürich.

An diesem Abend waren wir also zu sechst und so habe ich 2 Hähnchen beim Bauern besorgt (Bio Aufzucht), ein paar Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln, die wir um das Hähnchen mit auf das Blech gelegt haben und die dann einfach im Ofen mit garen. Wir haben das alles zusammen vorbereitet und dabei Bier und Wein getrunken. Die Hähnchen haben wir der Länge nach halbiert, damit sie schneller durchbraten. Insgesamt war das Geflügel 1 Stunde 20 Minuten im Ofen und in dieser Zeit haben wir alle einen gemischten Salat zubereitet und viel dabei gelacht. Außerdem haben wir die Eismaschine gefüllt, um frisches Eis zum Nachtisch zu haben.

Ein richtiges Bankett

Wir haben uns dann gegen 8 an den Tisch gesetzt und den Salat Vorspeise gegessen, was ein perfektes Timing war, denn kaum waren mir mit der Vorspeise fertig, konnten wir auch die Hähnchen aus dem Ofen holen. Jeder hat ein Viertel Huhn bekommen und den Rest habe ich am Wochenende gegessen. Zum Hähnchen wurde auf den Tellern die Karotten und die Kartoffeln serviert. Die Zwiebel habe ich zusammen mit dem Bratenfond durch ein Sieb gedrückt und entfettet, womit wir eine tolle Soße hatten. Es war wunderbar und eigentlich ganz einfach zuzubereiten. Danach hatte ich schon eine kleine Käseplatte nach französischer Sitte vorbereitet und zum Schluss gab es noch hausgemachtes Erdbeereis.

Die Gäste sind gegen 11 Uhr heimgefahren und ich gesättigt und zufrieden ins Bett gefallen! Gott sei Dank haben wir alle zusammen vorher noch Ordnung in der Küche geschaffen. Susanna und Manfred haben sich sogar etwas Eis mit nach Zürich genommen. Manfred meinte, er habe noch nie so gutes und cremiges Erdbeereis gegessen.

Ein voller Erfolg also!

An diesem Abend habe ich auch nicht einmal mehr in das Online-Casino geschaut, um zu spielen, ich bin nur todmüde ins Bett gefallen. Ich liebe diese Abende, obgleich es natürlich ein großer Unterschied ist, ob ich 2 oder 5 Gäste habe…